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Automatische Metro in Lausanne

Donnerstag 18. September 2008 von admin



Diesen Monat wird die M2, die erste automatische Metro der Schweiz, eingeweiht. Die fast vollständig unterirdische, sechs Kilometer lange Strecke führt von Ouchy (373 m ü. M.) nach Epalinges (711 m. ü. M.). An der neuen Bahnlinie wurde ein sehr schöner Spazierweg angelegt.

Die auf Reifen fahrende, M2 genannte U-Bahn überwindet eine Neigung von stellenweise 12 Prozent und ist für die Waadtländer Kantonshauptstadt mit ihrer markanten Topografie eine ideale verkehrstechnische Lösung. Mit der neuen Metro gelangt man in wenigen Minuten vom Seeufer ins historische Zentrum und in die nördlichen Stadtgebiete. Sie wird so zum Rückgrat der Agglomeration. Dank einer besonders guten anbindung an den Bahnhof wird die M2 nicht nur den Personenverkehr bei Grossereignissen in der Stadt erleichtern, sondern auch denjenigen von Besuchern und Touristen. Schätzungsweise 25 Millionen Passagiere pro Jahr werden die vierzehn Haltestellen nutzen.

Parallel zur Einweihung der M2 wollte die Stadtregierung auch der alten MEtro, der sogenannten “Ficelle” (Seilbahn), die Ehre erweisen - seit 1877 ein Wahrzeichen von Lausanne -, die am 22. Januar 2006 auf ihre letzte Fahrt ging. So heisst der Weg, der über die begrünte Überdeckung der M2 führt, “Promenade de la Ficelle”. Erwähnenswert ist ausserdem, dass dank einer gelungenen Landschaftsarchitektur der für die grünzonen am Metro-Trassee zwischen dem Boulevard de Grancy und Ouchy typische poetische Charakter bewahrt werden konnte. Ein nicht zu unterschätzender Pluspunkt, der insbesondere den Lausanner Architekten Hüsler und Amphoux zu verdanken ist.

Quelle: Office du Tourisme du Canton de Vaud, Newsletter Nr. 3, September 2008

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